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Air Berlin: Verlustreiches Jahr 2010

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Die zweitgrößte, deutsche Fluggesellschaft Air Berlin möchte trotz der Unruhen in Nordafrika und dem steigenden Ölpreis wieder in die Gewinnzone zurück kehren. Denn im vergangenen Jahr blieb unter dem Strich ein Verlust von fast 100 Millionen Euro. Wenn die Risiken jedoch beherrschbar bleiben soll im laufenden Jahr ein operativer Gewinn eingefahren werden. Nachdem im letzten Jahr der operative Gewinn bei minus 9,3 Millionen Euro lag.

Air Berlin erwartet für das laufende Jahr eine Steigerung der Passagierzahl und eine bessere Auslastung der Flugzeuge. Außerdem sollen die hohen Spritkosten über sogenannte Treibstoffzuschläge an die Passagiere weiter gegeben werden. Denn durch die hohen Öl kosten muss die Fluggesellschaft in diesem Jahr vermutlich 180 Millionen zusätzlich für Treibstoff ausgeben.

Auch die Frage wer und wann Nachfolger vom Air-Berlin-Chef Joachim Hunold wird ist noch ungewiss. Hunold selber hat einen ungekündigten Vertrag bis zum 65. Lebensjahr. Der Konzernchef wird im September 62 Jahre alt. Ob er wirklich noch bis zum Ende bleibt und wer sein Nachfolger wird verrät Hunold nicht.

Damit bleiben für 2011 noch viele Fragen offen zu denen sich der Konzernchef Hunold nicht festlegt. Ob der Plan, im laufenden Jahr in die Gewinnzone zu kommen, aufgeht ist auch noch sehr ungewiss denn es gibt einfach zu viele Risikofaktoren.

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