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Weshalb eine Rechtsschutzversicherung?

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Alles wird teurer und komplizierter, das trifft auch für die deutsche wie internationale Rechtssprechung zu.

Schneller als man allgemein denkt, ist man in einen Rechtsstreit verwickelt. Aus einer Kleinigkeit wird mitunter ein Riesenärger, der vor Gericht enden könnte.

Sei es ein Nachbarschaftsstreit, ein falscher Bescheid oder eine Schadensersatzforderung, ob man nun selbst verklagt oder jemanden verklagen möchte, durch eine verwirrende Anzahl von neuen Gesetzen, Urteilen und Entscheidungen muss in der Mehrheit der Fälle ein Anwalt oder das Gericht eingeschaltet werden.

Damit kommt eine Kostenlawine auf die jeweilige Person zu, die nicht zu unterschätzen ist. Vorschüsse, Anwaltgebühren und andere Auslagen müssen im Voraus bezahlt werden, wenn nicht eine allgemeine Rechtschutzversicherung einspringt.

So eine Rechtschutzversicherung bietet jede Menge Vorteile, die die Versicherungsprämie im eintretenden Schadensfall auf alle Fälle rechtfertigen. Laut den Bedingungen einer Rechtschutzversicherung hat ein Versicherungsnehmer Anspruch unter anderem auf die Übernahme der Prozesskosten, die Gebühren des Rechtsanwaltes, für die Kosten notwendiger Gutachten, Strafkautionen im Ausland.

In den Bedingungen der Rechtschutzversicherung ist aber auch enthalten, was nicht übernommen wird, und das sind die Folgen eines Urteils, ein möglicher Schadenersatz für die Gegenpartei und zu zahlende Bußgelder. Wer meint, dass er in einem eingetretenen Schadensfall nun losrennen und eine allgemeine Rechtschutzversicherung schnell mal abschließen kann, um die Kosten abzufangen, irrt sich hier gewaltig.

Diese Versicherung tritt erst mit Zahlung der Erstprämie in Kraft und der Versicherungsschutz der allgemeinen Rechtschutzversicherung setzt auch nach einer Wartezeit von 3 Monaten ein. Dies gilt aber nicht für folgende Rechtschutzversicherungen wie Schadensersatz-Rechtsschutz, Disziplinar- und Standes-Rechtschutz, Straf-Rechtsschutz und den Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz. Außerdem werden die Rechtsfälle auf ihre Erfolgchancen durch den Versicherer geprüft.

Ab wie viel Prozent Erfolgsaussicht die Versicherung einen Schadensfall übernimmt, kann in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen vor dem Abschluss der Versicherung nachgelesen werden. Da für jede Person im Bereich Rechtsschutz etwas anderes wichtig ist, muss eine individuelle Beratung statt finden, bei der die einzelnen Leistungen und Bedürfnisse gegeneinander abgewogen werden und dann das entsprechende Versicherungspaket ausgewählt wird.

Dabei erwägt man, in welchen Bereichen es zur Einschaltung eines Anwaltes oder zu einer Klage kommen könnte. Wo dies am häufigsten geschehen kann, muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Deshalb gibt es Rechtschutzversicherungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Grob unterteilt werden diese Angebote in Privat-, Berufs- und Individualpakete. In dieser allgemeinen Unterteilung gibt es noch einmal feinere Differenzierungen, welche sich nach den Offerten der einzelnen Versicherungsunternehmen richten. So werden beispielsweise bei Berufsversicherungen nach Versicherungsschutz für Selbständige/ Freiberufler und Angestellte unterschieden.

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